Zöblen
Zöblen liegt auf 1087 m Seehöhe, das Dorf grenzt im Westen an die Gemeinde Schattwald, im Osten an die Gemeinde Tannheim. Der kleine Ort stellt sich als kompaktes Haufendorf mit den Weilern Katzensteig, Obere und Untere Halde dar.
Informationen
| Einwohner | 246 |
| Bügermeister | Werner Gehring |
| Telefon | 05675-6406 |
| gemeinde@zoeblen.tirol.gv.at |
Geschichte
Zöblen erhebt sich sonnseitig auf dem Schuttkegel des Steina-Baches. Schon sehr früh dürften sich Saumwege vom Weiler Berg über Zöblen nach Fricken gezogen haben. 1379 wird erstmals der „Zobl Gut” urkundlich erwähnt. Dieses dürfte allerdings wesentlich älter sein, denn nach dem tirolischen Untertanenverzeichnis von 1427 bewohnten bereits sechs Familien dieses Namens mit 42 Personen die Gegend.
Die Grafen von Montfort nahmen 1469 15 Pfennige Vogtsteuer ein. Bauerngüter in Katzensteig sind 1497 beurkundet. Innerhalb der Großgemeinde Tannheim entwickelte sich Zöblen gegen Ende des 16. Jhs. zu einem eigenständigen Gemeinwesen. Um 1600 besaß es eigene Dorfmeister zur Unterstützung des Tannheimer Ammanns. Ab 1620 führte es eigene Wirtschaftsbücher, wurde 1810 eigener Steuerdistrikt, in der Folge Katastralgemeinde und schließlich 1835 selbstständige politische Gemeinde.

