Grän
Grän liegt auf 1138 m Seehöhe, ist 20,92 km2 groß, 21 km westlich von Reutte. Die Gemeinde, bestehend aus den Fraktionen Grän, Haldensee, Neu-Grän, Lumberg, Log und Enge, liegt an der Nordseite des Tannheimer Tales am Ausgang des Engetales.
Informationen
| Einwohner | 590 |
| Bügermeister | Martin Schädle |
| Telefon | 05675-6232 |
| Website |
www.graen.tirol.gv.at |
| gemeinde@graen.tirol.gv.at |
Geschichte
Im Gemeindegebiet von Grän soll sich einer der ersten Weideplätze des Tales befunden haben. Hier stand eine Kapelle zum hl. Wendelin, dem Patron von Vieh und Hirten, urkundlich erwähnt im Jahre 1459.
Die Grenze zwischen den Einwanderern aus dem westlichen Allgäu und jenen aus dem Gericht Ehrenberg von Osten bildete der Haldensee. Heute noch äußert sich das in einer deutlichen Verschiedenheit der Mundarten.
Die politische Grenze zwischen den Grafen von Montfort/Rotenfels und den Tiroler Habsburgern, die das Haller Salz zu ihren Besitzungen bis ins Elsaß durch das Tannheimer Tal transportierten, war ebenfalls der Haldensee.
1796 wurde das Tal durch Kriegstruppen am Oberjoch bedroht.
1833 wurde Grän eine selbstständige politische Gemeinde.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort das traurige Opfer eines letzten Widerstandsversuches – 32 Tote insgesamt, 17 abgebrannte Häuser, 53 tote Rinder waren die schreckliche Folge.

