Breitenwang
Am Ostrand des Talbeckens von Reutte auf 849 m gelegen, mit Reutte siedlungsmäßig zusammengewachsen. Ortsteile: Mühl, Gipsmühle, Bad Kreckelmoos, Neumühle, Lähn, Plansee.
Informationen:
| Einwohner | 1595 |
| Bügermeister | Hans Peter Wagner |
| Telefon | 05672-62516 |
| gemeinde@breitenwang.tirol.gv.at |
Geschichte
Die erste gesicherte Nennung findet sich in der Schenkungsurkunde vom 12. März 1094.
Herzog Welfart IV. schenkte dem Benediktinerstift Weingarten einen Hof zu „Breitinwanc”. Möglicherweise war Breitenwang ein ehemaliger Reichshof, der 843 Königshof war, später in den Besitz der Welfen kam und in dem Kaiser Lothar III. von Supplinburg am 4. Dezember 1137 auf dem Rückweg von Italien starb. Am 10. Dezember 1994 wurde am Sterbehaus in Breitenwang, Dorfstraße 3 eine neue, berichtigte Gedenktafel in feierlichem Rahmen enthüllt.
Fort Claudia (im Volksmund Hochschanz): 1639 genehmigte die Witwe des Landesfürsten Erzherzog Leopold V., Claudia von Medici, den Plan von Elias Gumpp für den Bau eines Forts mit Zisterne (wegen Wassermangels) am Falkenberg. 1999 begann die Gemeinde Breitenwang als Besitzerin der in der Gemeinde Reutte gelegenen Ruine mit den Restaurierungsarbeiten an den stark zerfallenen Gebäuderesten.

