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Häselgehr

Die Gemeinde Häselgehr zählt mit rund 50 km2 zu den größeren Gemeinden des Lechtales und weist einen Einwohnerstand von rund 720 Personen auf. Bei Häselgehr handelt es sich um ein Straßendorf, der größte Teil der Siedlung mit sieben Kilometern Länge hat sich entlang der Lechtalstraße entwickelt. Das Dorf besteht aus den Weilern Gutschau, Häternach, Rauchwand, Alach, Luxnach, Ebele, Unterhöf, Unterhäselgehr, Oberhäselgehr, Schönau, Ort und Grießau.

Häselgehr

Gemeinde Häselgehr

Informationen:

Geschichte

Häselgehr ist als mittelalterliche Rodungssiedlung entstanden. Der Name, abgeleitet aus dem mittelhochdeutschen „haselin ger”, beschreibt eine haselbewachsene Flur. In alten Aufzeichnungen ist der Weiler Luxnach im Jahr 1315 als Dauersiedlung belegt. Weitere urkundliche Erwähnungen stammen aus den Jahren 1338 (Heselgehr), 1358 (Hesligeren) und 1515 (Heselgeer). Häternach, Gutschau, Grießau und Häselgehr bildeten „Gemeinden” der Anwaltschaft Unterlechtal („Häselgehrer Drittel”). Die Weiler entstanden aus der Teilung alter, großer Höfe. 1561 erscheint Häselgehr als Ortsgemeinde im jetzigen Umfang. Das Dorf wurde durch die von 1633 bis 1635 grassierende Pest schwer heimgesucht. Die Pestkapelle (Sebastianskapelle) in Grießau und ein Wegkreuz oberhalb des Weilers Gutschau erinnern daran.

 

 

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