Sonja Ledl, Landesleiterin der ÖVP-Frauen fordert: „Gute Politik braucht die Erfahrungen und Sichtweisen beider Geschlechter!“
Am 14. März werden in vielen Gemeinden die politischen Karten neu gemischt. Dabei wird sich auch zeigen, ob die Gemeindepolitik eine Domäne der Männer bleibt.
Der Gemeinderatswahlkampf tritt allerorts in die heiße Phase. Bis zum 19.02. sind die Gemeinderatslisten zu melden. Bis zu diesem Termin wird auch feststehen, wie viele Frauen sich an wählbaren Positionen befinden oder um das Bürgermeisteramt kandidieren. Mit Maria Zwölfer stellte Lermoos die einzige Bürgermeisterin unter 278 Tiroler Gemeinden ohne Innsbruck. Der Anteil der weiblichen Gemeinderäte liegt im Außerfern bei rund 13%. „Die Gemeinde, die Politik, die Entwicklung und die Zukunft, lauter weibliche Begriffe, doch im tatsächlichen kommunalpolitischen Leben sind Frauen Mangelware“, stellt Günter Salchner, Geschäftsführer der Regionalentwicklung Außerfern (REA) fest. Mit zwei Politiklehrgängen für Frauen versuchte REA, mehr Frauen zu motivieren, sich in die Gestaltung der Gemeinden einzubringen. Unterstützung erhält REA dabei von Sonja Ledl, Landtagsabgeordnete und Landesleiterin der ÖVP-Frauen. Sie ermutigt Frauen, sich politisch zu Wort zu melden. „Wir brauchen mehr denn je familien- und generationengerechte Gemeinden. Das schaffen Männer und Frauen nur gemeinsam“, ist die Außerferner Politikerin überzeugt. Sie hat selbst an einem Politiklehrgang teilgenommen und weiß, wie schwer es ist, Frauen für die Politik zu begeistern. „Der Lehrgang hat uns geholfen, ein starkes Netzwerk aufzubauen. Wir unterstützen uns gegenseitig unabhängig von einer Parteizugehörigkeit. Weitere engagierte Frauen sind herzlich willkommen“, so Ledl.
Bildtext: LA Sonja Ledl (erste Reihe, 2. v.r.) ruft Frauen zur Mitarbeit in den Gemeinderäten auf.

