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23.08.2011 "Erstbegehung" des Lechwegs

In 6 Tagen marschierten Touristiker vom Formarinsee bis zum Lechfall in Füssen. Die gewonnen Erfahrungen fließen in die Optimierung des Lechwegs ein. Es gibt wohl kaum einen Gipfel im Lechtal der noch auf seine Erstbesteigung wartet. Beim Wanderprodukt „Lechweg“ betreten die Touristiker allerdings Neuland.

23.08.2011 "Erstbegehung" des Lechwegs

Glücklich und zufrieden am Ziel angekommen (Foto Hein)

Nach umfangreichen Planungen war nun die Zeit für die „Erstbegehung“ gekommen. Vertreter der Tourismusorganisationen Lech Zürs Tourismus GmbH, Warth Schröcken Tourismus, TVB Lechtal, TVB Naturparkregion Reutte und Füssen Tourismus und Marketing machten sich am 9. August auf den Weg. In sechs Tagen marschierten sie vom Formarinsee bei Lech am Arlberg bis zur Landesgrenze, weiter durch die Naturparkregion Lechtal-Reutte bis zum Lechfall. Auf Basis der dabei gewonnenen Erfahrungen wird nun die endgültige Route festgelegt. In den nächsten Wochen folgt die Markierung und Beschilderung des Wegs. Das Markierungszeichen besteht aus einem geschwungenen „L“. Im Frühjahr 2012 werden rund 60 Lechweg-Bänke aufgestellt. An 12 speziellen Orten entlang des Weges laden eigens gestaltete Rastplätze zum Genießen der Landschaft ein. Das Design der Bänke und Rastplätze stammt vom Holzbildhauer Daniel-Nikolaus Kocher aus Wenns und dem Designer Andreas Koop aus Nesselwang. Die wichtigste Zielgruppe für den rund 125km langen Weitwanderweg sind Genusswanderer. Der Lechweg folgt im Wesentlichen dem Fluss und erschließt eine eindrucksvolle Landschaft, eingebettet zwischen Lechtaler und Allgäuer Alpen, ohne viele Höhenmeter überwinden zu müssen. Bei der Erstbegehung zeigte sich allerdings, dass eine Einteilung in sechs Etappen für diese Zielgruppe zu anspruchsvoll ist. Eine Tagestour sollte nicht mehr als 14-20km haben. Eine Erweiterung auf sieben bis acht Etappen erscheint somit notwendig. Um dem Wanderer möglichst viel Flexibilität bei der Etappenplanung zu ermöglichen, suchen die Touristiker nun Lechweg-Partnerbetriebe in den Orten entlang der Strecke. Wichtige Kriterien für Partnerbetriebe sind die Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Wanderers und die Bereitschaft, Gäste auch nur für eine Übernachtung zu nehmen. Für Michael Kohler, GF des TVB Lechtal steht nach der Erstbegehung fest: „Der Lechweg ist bereits jetzt ein gelungenes Produkt. Der Wanderer erlebt auf seinem Weg entlang des Lechs eine Vielfalt an landschaftlicher Schönheit vom Hochgebirge bis ins Alpenvorland. Wir erhalten mittlerweile immer öfter Anfragen zum Lechweg, ohne ihn richtig beworben zu haben. Ich erwarte mir von diesem Produkt eine deutliche Belebung des Sommertourismus. “. Günter Salchner, Regionalmanager und Organisator der Erstbegehung ergänzt: „Auf der fünften Etappe von Stanzach nach Höfen schloss sich uns eine Urlauberfamilie aus dem Mühlviertel an. Sie hatten in einem Magazin über den Lechweg gelesen und spontan ihren Urlaub im Lechtal gebucht. Die Begeisterung dieser Familie zeigte uns, wir sind mit dem Lechweg sprichwörtlich auf dem richtigen Weg“. Mehr Bilder finden Sie in der Bildergalerie. Die Bilder stammen von Mag. Franz Rauter, Helmut Hein und Mag. Günter Salchner.


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